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Ausführlicher Leitfaden

Conversion Rate

Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen – meist einen Kauf. Sie berechnet sich als Anzahl Bestellungen geteilt durch Anzahl Besucher, mal 100.

Wie berechnet man die Conversion Rate?

Die Formel ist simpel: (Bestellungen ÷ Besucher) × 100. 40 Bestellungen bei 2'000 Besuchern ergeben eine Conversion Rate von 2 %. Was zählt, ist die saubere Definition der «Conversion»: Ein Kauf ist die harte Conversion, aber auch eine Newsletter-Anmeldung oder ein Warenkorb-Add kann als Micro-Conversion gemessen werden.

Wichtig ist die Segmentierung. Die Rate für Besucher aus Google Ads unterscheidet sich stark von der für wiederkehrende Kunden. Ein einzelner Durchschnittswert verdeckt genau die Stellen, an denen Geld verloren geht.

Warum ein halbes Prozent über Gewinn oder Verlust entscheidet

Traffic kostet Geld. Wer die Conversion Rate von 1,5 % auf 2 % hebt, holt ein Drittel mehr Umsatz aus demselben Werbebudget – ohne einen Franken mehr für Anzeigen. Deshalb ist die Optimierung der Conversion Rate meist die günstigste Wachstumsquelle, die ein Shop hat.

Im Schweizer E-Commerce liegen typische Raten je nach Branche zwischen 1 % und 3 %. Entscheidend ist nicht der absolute Vergleich mit fremden Shops, sondern die Entwicklung der eigenen Rate über die Zeit.

Abgrenzung: Conversion Rate vs. ähnliche Kennzahlen

KennzahlWas sie misst
Conversion RateAnteil Besucher, die kaufen
Bounce RateAnteil Besucher, die ohne Interaktion abspringen
Average Order Valuedurchschnittlicher Bestellwert
ROASUmsatz pro Werbefranken

Die Conversion Rate sagt nichts über den Wert einer Bestellung. Ein Shop mit 1 % Conversion und hohem Bestellwert kann profitabler sein als einer mit 3 % und Kleinstbestellungen. Betrachten Sie beide Kennzahlen zusammen.

◆ Erfahrung aus der Praxis bei Starter Shops

Erfahrung aus der Praxis bei Starter Shops

Bei einem Shop im Bereich Haushaltsgeräte lag die Conversion Rate wochenlang bei 0,8 % – trotz gutem Traffic. In der Analyse fiel auf: Auf dem Smartphone war der «In den Warenkorb»-Button erst nach dreimaligem Scrollen sichtbar, und die Lieferkosten tauchten erst im letzten Checkout-Schritt auf.

Wir haben zwei Dinge geändert: den Button fix an den unteren Bildschirmrand geheftet und die Lieferkosten schon auf der Produktseite genannt. Innert drei Wochen stieg die Conversion Rate auf 1,9 %. Keine neue Kampagne, kein zusätzliches Budget – nur weniger Reibung. Genau solche Details sieht man nicht in der Theorie, sondern erst in echten Nutzerdaten.

So löst Starter Shops das

Unser Modul Conversion-Optimierung (CHF 190.–/Monat) analysiert Ihren Funnel monatlich, testet Produktseiten und Checkout per A/B-Test und liefert konkrete Empfehlungen auf Datenbasis. Und weil jeder Starter Shop von Beginn an auf schnelle Ladezeiten und einen sauberen mobilen Checkout gebaut wird, starten Sie nicht bei null.

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Häufige Fragen zur Conversion Rate

Was ist eine gute Conversion Rate für einen Onlineshop?

Im Schweizer E-Commerce gelten 1 % bis 3 % als üblich. Entscheidend ist die Verbesserung der eigenen Rate über die Zeit, nicht der Vergleich mit fremden Shops.

Wie berechne ich die Conversion Rate?

Bestellungen geteilt durch Besucher, multipliziert mit 100. Beispiel: 30 Bestellungen bei 1'500 Besuchern ergeben 2 %.

Was senkt die Conversion Rate am stärksten?

Langsame Ladezeiten, versteckte Lieferkosten, ein umständlicher Checkout und fehlendes Vertrauen (keine Gütesiegel, keine Schweizer Zahlungsarten).

Conversion Rate oder mehr Traffic – was zuerst?

Meist zuerst die Conversion Rate. Mehr Traffic auf einen schlecht konvertierenden Shop zu leiten, vervielfacht nur die Verluste.

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