Ohne Warenkapital · DSG-konformes Hosting · Persönliche Betreuung · Setup CHF 290.–
Ausführlicher Leitfaden

Dropshipping

Dropshipping ist ein Handelsmodell, bei dem Ihr Onlineshop Produkte verkauft, die ein Lieferant direkt an Ihre Kundschaft versendet. Sie führen kein eigenes Lager und kaufen Ware erst ein, nachdem der Kunde bezahlt hat.

Wie funktioniert Dropshipping?

Der Ablauf hat drei Beteiligte: Ihre Kundschaft, Ihren Shop und den Lieferanten. Bestellt jemand in Ihrem Shop, leiten Sie die Bestellung an den Lieferanten weiter. Dieser verpackt die Ware und versendet sie direkt an die Kundenadresse – in Ihrem Namen. Sie berühren das Produkt nie.

  1. Kunde bestellt und bezahlt in Ihrem Shop zum Verkaufspreis.
  2. Bestellung wird an den Lieferanten geroutet, Sie zahlen den Einkaufspreis.
  3. Der Lieferant versendet direkt an den Kunden, oft mit neutralem Paket.
  4. Ihre Marge bleibt als Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis.

Der kritische Punkt ist die Datenverbindung: Sortiment, Preise und Lagerbestände des Lieferanten müssen laufend mit Ihrem Shop abgeglichen werden. Ohne diesen Lagerabgleich – bei uns über einen automatisierten FTP-Import – verkaufen Sie Artikel, die nicht mehr lieferbar sind, oder zu Preisen, die längst überholt sind.

Warum Dropshipping über Ihren Kapitaleinsatz entscheidet

Der klassische Handel bindet Kapital: Sie kaufen Ware ein, lagern sie und hoffen, dass sie sich verkauft. Bleibt sie liegen, ist das Geld tot. Dropshipping dreht das um – Sie kaufen erst ein, wenn der Verkauf bereits bezahlt ist. Das senkt das finanzielle Risiko auf nahezu null und macht das Modell attraktiv für den Einstieg neben dem Hauptberuf.

Der Preis dafür: geringere Margen als im Grosshandel und starke Abhängigkeit vom Lieferanten bei Verfügbarkeit und Lieferzeit. Wer in der Schweiz mit einem seriösen Lieferanten und Next-Day-Lieferung arbeitet, kompensiert das über Vertrauen und Servicequalität – zwei Dinge, für die Schweizer Kundschaft nachweislich zahlt.

Abgrenzung: Dropshipping vs. verwandte Modelle

ModellLagerKapitalKontrolle
Dropshippingkeinsminimalgering über Logistik
Klassischer Eigenhandeleigenes Lagerhochvolle Kontrolle
Fulfillment by Marketplace (z. B. FBA)Lager beim MarktplatzmittelMarktplatz-Regeln
Print-on-Demandkeinsminimalnur eigene Designs

Verwechselt wird Dropshipping oft mit reinem Weiterverkauf über Marktplätze. Der Unterschied: Beim Dropshipping betreiben Sie einen eigenen Shop unter Ihrer Marke und besitzen die Kundenbeziehung – inklusive First-Party-Daten für spätere Vermarktung.

◆ Erfahrung aus der Praxis bei Starter Shops

Erfahrung aus der Praxis bei Starter Shops

Der häufigste Grund, warum Dropshipping-Shops in den ersten Monaten scheitern, ist nicht das Marketing – es ist der Bestand. Wir haben bei der Übernahme bestehender Shops immer wieder dasselbe gesehen: Produkte standen auf «verfügbar», waren beim Lieferanten aber seit Wochen ausverkauft. Jede solche Bestellung endet in einer Stornierung, einer Rückerstattung und einer schlechten Bewertung.

Deshalb haben wir die tägliche Bestandssynchronisation zum nicht verhandelbaren Teil jedes Shops gemacht. In einem konkreten Fall sank die Stornoquote eines Kunden nach der Umstellung von rund 11 % auf unter 1 % – allein dadurch, dass der Shop nur noch zeigte, was der Lieferant auch wirklich am Lager hatte. Dropshipping funktioniert nur so gut wie seine Datenanbindung.

So löst Starter Shops das

Wir bauen Ihren Dropshipping-Shop schlüsselfertig: individuelles Design, direkte Anbindung an über 200'000 Artikel unseres Schweizer Logistikpartners, tägliche Preis- und Bestandssynchronisation, Rechtstexte und Hosting inklusive. Setup einmalig CHF 290.–, Betrieb CHF 92.–/Monat. Sie entscheiden über Sortiment und Verkauf, wir halten die Technik am Laufen.

Shop konfigurieren

Häufige Fragen zu Dropshipping

Ist Dropshipping in der Schweiz legal?

Ja. Dropshipping ist ein zulässiges Handelsmodell. Sie sind als Shop-Betreiber Vertragspartner Ihrer Kundschaft und tragen die üblichen Pflichten: korrekte Rechtstexte, MWST-Abrechnung ab dem massgebenden Umsatz und Gewährleistung.

Wie viel Startkapital braucht man für Dropshipping?

Deutlich weniger als im klassischen Handel, da kein Warenlager finanziert wird. Realistisch einzuplanen sind Shop-Setup, laufender Betrieb und ein Marketingbudget für die ersten Monate.

Was ist die grösste Schwäche von Dropshipping?

Die Abhängigkeit vom Lieferanten bei Verfügbarkeit, Preis und Lieferzeit. Ein zuverlässiger Lieferant mit aktueller Datenanbindung ist deshalb wichtiger als jede Marketingtaktik.

Lohnt sich Dropshipping mit Schweizer Lieferanten?

Ja. Next-Day-Lieferung, Schweizer Garantieabwicklung und Zahlung per TWINT schaffen Vertrauen, das Shops mit wochenlanger Lieferung aus Fernost nicht bieten – und rechtfertigen höhere Verkaufspreise.

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